Öffentliche Gameserver – oft ein Ärgernis

Heute würde ich euch gerne erzählen, wieso ich so froh bin, eigene Gameserver zu besitzen und mich für das richtige Gameserver Angebot entschieden zu haben.
Nicht nur, dass ich dort die Einstellungen beispielsweise zum Gamesever Webinterface selber vornehmen kann – ich kann auch dann darauf zocken, wann ich Lust habe. Einstellungen, welche ich gerne vornehme sind unter anderem: Welche Map-Rotation erfolgt? Ist Friendly-Fire an oder aus? Sind es Funmaps mit bestimmten Einstellungen (Gravity auf eine niedrige Zahl, nur bestimmte Waffen zur Verfügung, etc.)?

Dieses Wochenende haben ein Freund und ich uns vorgenommen, verschiedene öffentliche Gameserver zu testen und ich muss sagen: Wir wurden fast nur enttäuscht. Entweder konnten wir uns nicht mit dem Server verbinden, da die Verbindung abbrach, es laggte ohne Ende oder es waren Cheater unterwegs.

Waren wir endlich mal auf einem öffentlichen Gameserver drauf, laggten die Spiele so dermaßen, dass ein Zocken nicht möglich war. Nach einigen Minuten verließen wir den Gameserver wieder und suchten nach einem neuen. Als ein neuer gefunden wurde, haben wir uns darauf verbunden, um zu schauen, wie es denn da aussieht. Es war unter anderem ein Gameserver, welcher eine Slotanzahl von 8 Stück anbot. Nach weniger als 5 Minuten war der Gameserver allerdings voll und komplett ausgelastet. Das Zocken war nicht mehr möglich, denn kaum hat man den Gegner gesehen, war er auch schon wieder weg.

Einige Chat-Tests brachten ebenfalls nur Ernüchterung. Schrieb man ein einfaches “Hallo” in den Chat, kam es erst nach über 10 Sekunden an. Wie soll da noch eine sinnvolle Kommunikation funktionieren? Um noch ein wenig positiv über unsere Erfahrung zu berichten, muss gesagt werden, dass nicht alle Gameserver so waren.
Einige öffentliche Gameserver hatten eine super Performance und keinerlei Laggs. Cheater, Wall-Hacker oder ähnliche Betrüger wurden nicht gesichtet und das Zocken machte richtig Spaß. Als allerdings nach allen 10 Minuten die Map gewechselt wurde, obwohl die Runde noch nicht zu Ende war, wurden wir etwas stutzig. Es könnte ja wenigstens so eingestellt werden, dass nur ein paar Runden möglich sind und anschließend ein Map-Wechsel erfolgt. Aber mitten in der Runde halte ich doch für etwas ungeschickt geplant.

Nach ungefähr 25 Gameservern und einem längeren Abend war ich froh, als wir wieder auf meinen Server gegangen sind und dort eine super Performance hatten. Die geringen monatlichen Kosten für den Gameserver zahle ich gerne, da ich weiß, was ich dann davon habe. Auch wenn ich nicht täglich 8 Stunden spiele, bin ich doch sehr froh, dass, wenn ich mal spiele, einen guten Gameserver zur Verfügung habe. Zudem biete ich meinen Servern meinen Freunden an, dass sie ungestört ihren Spiel-Spaß genießen können. Um vielleicht noch zu verdeutlichen, wie gut so ein Gameserver doch ist, hier noch ein kleiner Fakt: Mein Mitzocker-Freund hat eine 2000er Internet-Leitung und einen durchschnittlichen Ping von ungefähr 20. Ich besitze eine 16000er Internet-Leitung und habe einen Ping von ungefähr 15. Bei den öffentlichen Servern variierten die Pings von 30-120. Sobald der Ping etwas länger über 100 lag, erfolgte ein Kick. Ein guter Gameserver sollte für alle Gamer einen Ping zwischen 10 und 30 zur Verfügung stellen. Unabhängig davon, was der Spieler für eine Leitung besitzt oder ob FastPath aktiviert oder deaktiviert ist.

Also ich glaub, öffentliche Gameserver können oft ein Ärgernis sein.

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